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Natur- und Tierschutz

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sternschnuppe



Offline
Alter: 66
Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 153

BeitragVerfasst am: 23.05.2006, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin auch ganz entsetzt über die Nachricht, daß der Bär zum " Abschuß " freigegeben ist.
Ich meine auch, daß es sicher noch andere Möglichkeiten gibt,den Bär ein Überlebenchance zu bieten, aber abschießen scheint für die Heger des Waldes die einfachere LÖsung zu sein.
Ich hoffe, daß der Bär sie an der Nase führt und selber das Weite sucht.

_________________

wenn Du eine Sternschnuppe siehst, wünsch Dir was.
Grüße von Gerda
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Christa



Offline
Alter: 48
Anmeldungsdatum: 11.04.2006
Beiträge: 7330
Wohnort: Botrop

BeitragVerfasst am: 23.05.2006, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe das genauso wie ihr! Was kann der Bär dafür, wenn er Hunger hat und sich was zu fressen besorgt. Der Bär weiss nicht das er die Schafe nicht reissen darf, er will nur sein Hunger stillen!
Die Menschen sind das allerletzte, nur weil ein Tier, an ihrer Existenz nagt,
muss es ausgelöscht werden.Es geht auch, so wie Brigitte es schreibt, den Bär betäuben und wieder da hinbringen, wo er herkam!

_________________
Liebe Grüße
Christa
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anne



Offline

Anmeldungsdatum: 16.12.2005
Beiträge: 4961

BeitragVerfasst am: 23.05.2006, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

ich sage am besten nix dazu Rolling Eyes sonst wird es vielleicht wieder zu heftig Rolling Eyes so was regt mich immer so auf Sad

_________________
liebe grüße


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anne



Offline

Anmeldungsdatum: 16.12.2005
Beiträge: 4961

BeitragVerfasst am: 23.05.2006, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Braunbär Österreich (c) WWF / A. Zedrosser 4nature

Bayrischer Bär macht Sorgen

WWF fordert Management-Plan für einwandernde Bären

Pressebilder

Berlin, 22.05.2006 - Die Entscheidung des bayerischen Umweltministers Werner Schnappauf, den nach Bayern eingewanderten Braunbären zum Abschuss frei zu geben, wird vom WWF akzeptiert. Die Entscheidung beruhe auf Beratungen mit Wildbiologen und Bärenexperten, an denen sich auch Fachleute des WWF beteiligt haben. „Wir versuchen nach wie vor, das Tier lebend zu erwischen, die Chancen, dass das gelingt stehen aber eher schlecht“, so Roland Melisch, Leiter des Bereichs Artenschutz beim WWF Deutschland.

In Ausnahmefälle könne der Abschuss eines verhaltensauffälligen Bären gerechtfertigt sein. Bei einem Bären, der die Nähe des Menschen aktiv und häufig sucht, wie bei dem bayerischen Exemplar eindeutig der Fall, könne die Gefährdung von Menschen nicht mehr ausgeschlossen werden. Dieser hatte in der Nacht zum Montag zwei weitere Schafe gerissen und war anschließend in einen Hühnerstall in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen eingedrungen. Ähnliche Fälle habe es in Österreich bereits gegeben.

In Nachbarland haben die Menschen bereits langjährige Erfahrung im Umgang und Zusammenleben mit Bären. Aber auch hier wurden 1994 „Problembären“ in der Steiermark und in Oberösterreich erlegt. Der in Österreich vorliegende Bären-Managementplan sieht bei verhaltensauffälligen Bären als erste Maßnahme den Fang und die Besenderung des Tieres vor. Über diese Bärensender lässt sich das Verhalten des Bären besser verstehen und damit auch eine Risikoabschätzung zu möglichen Konflikten erstellen. Wenn der Standort des Tieres mittels Sender verfolgt werden kann, kann dem Bären in einer “Vergrämungsaktion“ auch die natürliche Scheu vor dem Menschen wieder anerzogen werden. Der Abschuss eines Bären ist in jedem Fall erst dann vorgesehen, wenn diese Methoden erfolglos waren, oder nicht durchgeführt werden können.

Neben dem Abschuss des Bären bestehe nach wie vor die Möglichkeit eines Fang- oder Betäubungsversuches. Die Erfolgsaussichten dafür seien nach Einschätzung des WWF jedoch gering. Nach wie vor habe der Bär Menschen gegenüber kein aggressives Verhalten gezeigt, die Häufung der Schäden zeige aber, dass ein konfliktfreies Nebeneinander von Mensch und Bär bei diesem Tier sehr unwahrscheinlich ist. Der WWF bedauert, dass es sich beim ersten Bären in Deutschland um ein verhaltensauffälliges Tier handelt.
Es werde aber sicher nicht der letzte Bär sein, der über die Grenze kommt. „Bayern muss sich besser vorbereiten“, betont Roland Melisch. Der Freistaat brauche dringend einen Management Plan, der die Bevölkerung, vor allem Schäfer, Landwirte, Imker, Wanderer und Förster auf einwandernde Tiere vorbereitet. Der WWF werde versuchen, sich mit bestem Know-how daran zu beteiligen. Im Prinzip fänden Braunbären auch in Bayern gute Lebensbedingungen vor.

_________________
liebe grüße


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ute



Offline

Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 14348
Wohnort: Untergruppenbach

BeitragVerfasst am: 23.05.2006, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hier kann man gegen den Abschuss des Bären abstimmen. Vielleicht hilft es was?
http://www.dieneue.at/ted-umfrage.htm

_________________
liebe Grüße
Ute
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ute



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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 14348
Wohnort: Untergruppenbach

BeitragVerfasst am: 24.05.2006, 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

VIER PFOTEN - Newsletter


Liebe Ute ,



um den Abschuss des in Bayern eingewanderten Braunbären zu verhindern, haben VIER PFOTEN und Stiftung für Bären dem Bayerischen Umweltministerium die Aufnahme des am Wochenende aus Österreich eingewanderten Braunbären angeboten. Gleichzeitig fordern beide Organisationen eine Rücknahme der Abschussgenehmigung.

Die beiden Tierschutzstiftungen stellen ein drei Hektar großes Bärengehege in Bayern zur Verfügung, das zum Ende der Woche bezugsfertig ist. Das Areal entspricht den hohen Standards, die bereits in den bestehenden Bärenschutz-Zentren beider Stiftungen gelten. Damit wäre die nahezu artgemäßen Unterbringung des Tieres sicher gestellt und der drohende Abschuss abgewendet.

VIER PFOTEN betont, dass der erste Braunbär, der nach 170 Jahren wieder den Weg nach Deutschland gefunden hat, nicht abgeschossen werden darf. Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Presseerklärung.

Herzliche Grüße sendet Ihnen
Ihre Beate Schüler
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz

Hoffentlich klappt das!! Rolling Eyes

_________________
liebe Grüße
Ute
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ute



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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 14348
Wohnort: Untergruppenbach

BeitragVerfasst am: 24.05.2006, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ist noch die dazugehörige Presseerklärung von 4 Pfoten zu lesen!!
http://www.vier-pfoten.de/presse/archiv/2006/23_05_06.htm

_________________
liebe Grüße
Ute
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idefix



Offline
Alter: 56
Anmeldungsdatum: 17.12.2005
Beiträge: 24107
Wohnort: Spremberg

BeitragVerfasst am: 24.05.2006, 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hoffentlich fangen sie ihn ein. Teilweise weigern sich sogar Jäger, ihn abzuschiessen.

_________________
Liebe Grüsse

Brigitte



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anne



Offline

Anmeldungsdatum: 16.12.2005
Beiträge: 4961

BeitragVerfasst am: 24.05.2006, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

die finden ihn ja auch nicht mehr Rolling Eyes der hat sich versteckt Laughing

_________________
liebe grüße


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ute



Offline

Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 14348
Wohnort: Untergruppenbach

BeitragVerfasst am: 24.05.2006, 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Mittlerweile sind soviel postitve Aufrufe gekommen, dass man doch wieder etwas Hoffnung haben kann, dass der Bär am Leben bleibt. Sogar eine englische Versicherung will die Schäden, die der Bär anrichtet, übernehmen. Also, wenn ich Jäger wäre, würde ich mich nicht mehr getrauen den Bären abzuschiessen.

_________________
liebe Grüße
Ute
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